Eifelbiker
2004 - Mecklenburger Seenplatte
Samstag, 05.06.2004

Die Mecklenburgische Seenplatte war das Ziel unserer Tour im Jahre 2004. Teilnehmer waren, in alphabetischer Reihenfolge: Astrid, Birgit, Christoph (Chris), Edith, Erwin, Franz-Josef, Gabi, Günther (Gü), Iris, Hartmut (King), Maeggie, Manni (General), Mario, Matthias (Mattes), Monika, Reinhold(Yogi) und Wolfgang. Kalle, Wilma und Detlef mussten aus verschiedenen Gründen leider 3 Tage vor der Tour absagen.
Von den 17 die die Tour mitmachten, fuhren aber nur 5 mit dem Moped die gut 600 Kilometer an die Müritz, genauer gesagt nach Mirow. Chris, Günter, Hartmut, Manni, Wolfgang und Monika. Die Anderen waren mit dem Kfz und Hänger oder mit dem Wohnmobil gefahren. Reinhold und Iris fuhren schon einen Tag früher mit dem Moped. Das zur Statistik.

Also trafen wir uns, wie immer in Zülpich gegen 6 h in der Früh. Hartmut (King), Manni (General) und ich (Chris) warteten auf Günther (Gü). Kurz vor 6 klingelte mein Handy, Gü war dran und meinte, er käme nach, er hätte seine Hose vergessen. Allgemeines Gelächter. Wir verabredeten uns an der ersten Raststätte in Rhynern für 8 h. Dort kamen auch Wolfgang und Monika zu uns. Also fuhren King, General und ich los und waren schon um ½ 8 in Rhynern. Nach dem Tanken setzten wir uns zum ersten Kaffee in die Raststätte und warteten. Fast gleichzeitig stießen dann Gü, Wolfgang und Monika zu uns. Zum Wetter ist zu sagen, dass es ständig nach Regen aussah. Auf dem Weg zur ersten Rast kamen wir auch schon in einen kräftigen Schauer. Bis zum nächsten Halt am Rastplatz Garbsen in der Nähe von Hannover waren noch ein paar kleine Schauer.
Als wir dann Garbsen verließen, fuhren wir gegen eine schwarze Wand. Zwischen Hannover und Braunschweig schien uns der Himmel auf den Kopf zu fallen. Aber, Gott sei Dank, kurz bevor wir hinter Wolfburg die Autobahn verließen hörte es mit dem Regen auf. Jetzt lagen noch ca. 200 km Landstraße vor aus. Hinter Brome machten wir eine Zigarettenpause. Wir standen an der Straße und ein Mopedfahrer kam vorbei. Und siehe da, es waren Reinhold (Yogi) und Iris. Yogi bremste und kam zurück zu uns. Sie hatten in Gifhorn übernachtet und als ob es abgesprochen gewesen wäre, trafen wir uns. Die Weiterfahrt über die Landstraße führte uns dann zu unserem nächsten Tankstop bei Salzwedel. Hier legten wir eine Mittagspause ein und fuhren nach knapp einer Stunde weiter. Das Wetter klärte auf und bei herrlichem Sonnenschein erreichten wir Pritzwalk. Wir saßen jetzt schon wieder lange genug auf den Mopeds, der Hintern machte sich deutlich bemerkbar, es war so gegen 14:30 h und eine Pause dringend von Nöten. Wir waren ja schon mehr als 8 Stunden unterwegs. Ich suchte ein Café, fand aber keines. Irgendwann kam King nach vorne gefahren und fragte, was ich denn suchen würde. Nach meiner Erklärung meine er, er kenne ein schönes Café !?? Er fuhr vor, führte uns durch Pritzwalk etliche Ecken herum, dann an einem Sportplatz vorbei, durch den Wald und da trat ein wunderschönes Hotel in unser Blickfeld. Die Erklärung von King ließ nicht lange auf sich warten, er war hier kurz nach der Wende für eine längere Zeit tätig. Wir saßen bei schönstem Sonnenschein auf der Terrasse und wärmten uns. Die paar Kilometer (60) bis Mirow würden wir auf einer A...backe fahren. Schönes Wetter, gute Straßen, das Fahren machte endlich Spaß. Aber denkste, bei Wittstock kam das für uns und für heute schwerste Regenwetter runter. Ja Scheiße, jetzt waren wir endlich wieder trocken geworden und nun, von einer auf die andere Minute wieder klatschnass. Aber zum Glück waren wir nur in eine, wenn auch sehr kräftige Schauer geraten. Im nächsten Ort, mit dem schönen Namen Berlinchen war es schon wieder trocken. Jetzt waren es nur noch wenige Kilometer bis zu unserem Hotel Mecklenburger Hof in Mirow. Dort wurden wir schon von Erwin und Maeggie erwartet. Sie wiesen uns den Weg zu unserem Abstellplatz.

Unser Hotel
Runter von den Mopeds, hin zur Terrasse und das erste Bier geordert. Unsere Frage nach Mario, Edith und Birgit wurde damit beantwortet, dass die Drei bereits ihre erste Tour fuhren. Nachdem wir das erste Bier intus hatten, wurden die Zimmer bezogen, geduscht und wieder zurück zur Terrasse. Irgendwann kamen auch Astrid und Mattes zu uns, sie hatten Ihr Wohnmobil auf einem Campingplatz 12 km entfernt von uns abgestellt. Die drei Tourenfahrer waren auch angekommen und so war die Gruppe endlich komplett.
Der Abend verlief mit erzählen, essen und trinken und endete kurz vor Mitternacht. Aber an schlafen war nicht zu denken, für mich jedenfalls. Mein Zimmer lag zur Straßenseite hin, eigentlich nicht verkehrt. Da ich gewohnt bin, bei offenem Fenster zu schlafen, tat ich das, merkte aber sofort, dass das keine gute Idee war, denn die Straße war mit altem Kopfsteinpflaster versehen und jedes vorbeifahrende Auto machte einen Höllenlärm. Na ja, irgendwann bin ich dann doch eingeschlafen, wurde aber vom Krach der Autos am heiligen Sonntagmorgen bereits um 04:30 h geweckt. Ich stand auf, schloss das Fenster und konnte weiterschlafen.
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