| 2005 - Schwarzwald |
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Samstag, 21.05.2005
Das Wetter war nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Es war bedeckt, als wir uns um 07:00 h zu unserer 15. Jahrestour in den Schwarzwald trafen. Sollten wir den Regenkombi anziehen oder nicht. Es hatte in den frühen Morgenstunden geregnet und die Straße war noch nass. Als wir, King, Jöckel, Olaf, Detlef , Wilma und ich dann auf der A 61 in Richtung Süden fuhren, war das kein Vergnügen, denn zwischendurch tröpfelte es immer wieder.
Edith, Bibi, Monika, Mario und Wolfgang trafen wir bei immer noch nasser Fahrbahn an der Raststätte Hunsrück gegen 08:30 h.
Jetzt machten wir zuerst einmal eine Frühstückspause. Als wir dann die Raststätte verließen, regnete es wieder. Also rein in die Regenkombis.
Als Strecke in den Schwarzwald hatte ich nicht nur Autobahn sondern auch Landstraßen ausgesucht, damit es nicht allzu langweilig würde. Wir hatten uns vor der Abfahrt im Hunsrück darauf geeinigt, wenn es bei Alzey immer noch regnen sollte, dann würden wir nonstop weiter Autobahn fahren. Aber siehe da, wir verließen die Hunsrückhöhen und kamen in die Rheinebene und der Regen hörte auf. Als wir das Autobahnkreuz Alzey erreichten fuhren wir bei trockener Fahrbahn auf ein Stauende auf.
Kurzentschlossen setzte ich den Blinker nach rechts und wir wechselten von der A 61 auf die A 63 in Richtung Kaiserslautern. Bei Winnweiler verließen wir die Bahn und fuhren über Hochspeyer hinauf in den Pfälzer Wald. Scheiße, es wurde nebeliger und damit auch wieder nasser.
Bei den „Hermesberger Höfen“ machten wir unsere Mittagspause. Hier oben ist die höchste Besiedelung des Pfälzer Waldes.
Die Mittagspause war gut und ausgiebig. Es stellte sich die Frage, ob wir die Regenkombis auszogen oder nicht. Das Wetter war besser geworden und so entschieden wir uns ohne Regenpelle weiter zu fahren. Wir erreichten die französische Grenze bei Wissembourg. Bald wurden wir zur ersten Tankpause gezwungen. Außerdem zwang uns der wieder einsetzenden Regen zum erneuten Kleiderwechsel.
Als wir nur noch einige Kilometer bis zur Autobahn A 5 hatten, machte ich eine Pause, erstens war es wieder trocken (Klamottenwechsel) und zweitens verlangten die Raucher nach Nikotin. Die Damen mussten die Toilette aufsuchen und so wurde vereinbart, bei der nächsten Raststätte anzufahren und hier auch gleichzeitig den nächsten Tankstop einzulegen.
Das Vorhaben wurde dann auch erledigt. Alle waren irgendwie erleichtert, die Damen und auch die Fahrer, denn es sah so aus, dass wir nun keinen Regen mehr zu erwarten hatten und in „einem Rutsch“ durchfahren konnten. Aber weit gefehlt, wir waren gerade bis kurz vor die nächste Raststätte gekommen, da wurde es schon wieder nass von oben. Also, schon wieder anhalten und umziehen.
Danach hielten wir aber nicht mehr an, durchfuhren ohne Probleme Freiburg auf der B 31 bis zum Titisee und nun waren es nur noch wenige Kilometer zu unserem Quartier in Menzenschwand bei St. Blasien. |
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 Unser Hotel |
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| Kurz vor 5 wurden wir begeistert von Erwin und Maeggie empfangen. Sie waren schon am Freitag mit Pkw und Hänger gefahren. Natürlich kam sofort der große Wunsch nach einem noch größeren Bier bei den meisten von uns auf. |
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 Auf der Terrasse unseres Hotels |
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Auf der Terrasse sah man noch deutlich, dass es hier auch nicht trocken geblieben war, aber da es nicht mehr regnete, machten wir es uns hier draußen gemütlich.
So langsam aber sicher verschwand einer nach dem anderen auf seinem Zimmer. Aber für nicht lange Zeit. Kurz frisch gemacht und ausgepackt und schon fanden wir uns auf der Terrasse wieder zusammen.
Um 19:00 h wurde das Essen aufgetragen. Es war reichlich und gut. Der weitere Verlauf des Abends wurde durch den mehrfachen Wunsch bestimmt, sich doch um 21:00 h den „European Song Contest“ zu Gemüte zu führen. Das ist der frühere „Grand Prix Eurovision de la Chanson“. Na toll. Was da für eine Scheiße dargeboten wurde, war schon toll. Noch toller war das Ergebnis unserer deutschen Teilnehmerin. Letzte ist sie geworden.
Gegen Mitternacht war dieser künstlerische Genuss dann Gott sei dank beendet und wir gingen zu Bett. |
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